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New Soldiers in the Field…..

Liebe Freunde, Supporter und Mitstreiter!

Die Korsett-Familie hat Zuwachs erhalten! Der Vater ist zwar nicht bekannt, muss aber potenter als ein Ochse gewesen sein, da wir uns an gleich zwei gesunden Burschen erfreuen können! In Anbetracht dieser tollen Neuigkeit freuen wir uns, euch unsere neuesten Mitglieder vorzustellen:

Thierry Tyler Thiémard, 28 (Bern)

Moniker:  Tyler Blues, Thierminator
Mission:   Korsett Komplizen

Bei seiner Niederkunft brachte der stramme Fribourger das Abtropfgewicht eines Kleinwagens sowie ein Fondue-Caquelon mit und wusste bereits mit seiner Gesichtsbehaarung, die eine frappante Ähnlichkeit mit der eines Silberrückens hat, aufzufallen. Seinen Front-Spoiler mag er wie seinen Humor, tief unter der Gürtellinie. Darauf angesprochen, antwortet er meist, er habe keinen Bauch, sondern nur die Beine ein bisschen weit hinten und trage seinen Wohlstand durchaus gerne zur Schau! Seinen Wu-Tang Clan mag er ’93, seine Bombe Atom, seinen Fussballclub einerseits Schwarz/Gelb, andererseits im Norden an der Tyne (Newcastle United) und im St. Leonard schreit er sich seine Stimmbänder für Gottéron trocken. Er nennt es seinen Sport, überzeugten religiösen Fanatikern die Weltanschauung zu rauben und wurde auch dabei beobachtet, wie er Bibel, Koran und Tora gelesen hat, damit er die Achillesverse seiner Gegner kennt. Er hat ein geselliges Wesen, ist ein Freund des gepflegten Wortes und seine Loyalität zur Gäng und Familie kennt keine Grenzen. Dank seinem schier unendlichen Arsenal an Weisheiten jenseits der Schmerzgrenze, die er wie Gewehrsalven mit der Präzision einer  AK-47 auf die Gesellschaft losfeuert und einen Vernichtungsradius aufweisen, der selbst Little Boy die Tränen in die Augen getrieben hätte, schafft er es mit Leichtigkeit diplomatische Krisen auszulösen und gilt bei der EMRK daher auch seit jeher als person of interest. Sein Baustellen-Esperanto gilt zudem als stabiler Wirtschaftsfaktor für Psychiater, Psychologen und Suizid-Hotlines in seiner jeweiligen Wohnregion und wirkt sich zeitweise selbst auf den Swiss Performance Index aus. Daneben verfügt er über ein äusserst ausgeprägtes Talent, mit seinen Händen zu arbeiten, sei dies als Umgestalter einer Visage im Bereich der plastischen Chirugie oder bei der Neuausrichtung der Mundhöhle als kieferorthopädische Massnahme, und konnte sein Können in der Vergangenheit auch schon zur Genüge in diversen Kneipen im In- und Ausland demonstrieren. Sein fehlendes Verständnis für die Berechtigung der Menschheit lässt sich auf seine Zeit als Buchhändler und dem daraus resultierenden regen Verzehr finsterer Pamphlete und Manifeste zurückführen, wird aber durch eine verordnete und andauernde Therapie wettgemacht.

Bei Korsett ist er für die Akquise neuer Komplizen zuständig, sein Tätigkeitsbereich ist jedoch polyvalent. Man wird ihn ebenso an der Kasse einer Korsett-Veranstaltung, wie auch vor deiner Haustür antreffen, letzteres hängt von deiner Kooperation ihm und uns gegenüber ab…

 

Remo Bitzi, 26 (Luzern)

Moniker:  Remo BitzGerald, Bitz Markie
Mission:   Zweikommasieben

Bei seiner Physis gibt es im Prinzip nur ein treffendes Gleichnis: Wenn er zupackt, ist das in etwa so, als würden drei andere loslassen. Was ihm an Wasserverdrängung fehlt, kompensiert er aber ohne weiteres mit seiner Schreibkunst und seinem ausserordentlichen Gespür für interessante Themen rund um Kunst und Kultur. Wurde er auch schon als Zentralschweizer Perez Hilton dargetan, pflegen wir ihn die leibhaftige Reinkarnation von Clark Gable zu nennen. Als Begründer, Autor, Editor und Herausgeber in Personalunion ist er die treibende Kraft hinter dem Online- und Printmagazin Zweikommasieben, welches in unregelmässigen Abständen erscheint und sich vorrangig mit der gegenwärtigen Clubkultur in und um Luzern beschäftigt. Unkonventionelle Berichte über scheinbar triste Gegenstände wie auch geführte Gespräche mit Musikschaffenden aus aller Herren Länder, die jenen der Interview-Legende und menschlichen Serviette Nardwuar in beinahe keinster Weise nachstehen, sind nur zwei Indizien dafür, warum dieses Magazin von Kennern bereits zur Szene-Bibel hochstilisiert worden ist. Wenn er sich nicht gerade mit Abgabeterminen, Editorial und Layout herumplagt und der Hektik seines Metiers entfliehen kann, so lässt er es ruhiger angehen. Rasen andere mit dem ‚Rari durch die Stadt, fährt er sein Mountainbike spazieren, suchen andere in Thailand die schnelle Nummer, findet er auf Island den Vatnajökull. Musikalisch ist er dem gemässigten 4/4-Takt zuzordnen, als Aggressivleader tritt er eher bei beinharten Verhandlungen im Vereinsvorstand in Erscheinung. Der bekennende Brillenträger sieht im Tote Bag mehr als ein trendiges Utensil artifizieller Fashionistas und trägt sein Haar streng getreu dem Gedenken an Dapper Dan. Er hat eine geradezu fanatische Aversion gegen Ameisen und träumt davon, eines Tages mit einem Lippizanerhengst im Reitsaal der Spanischen Hofreitschule den pas de deux zu tanzen und danach gen Sonnenuntergang zu reiten. Seine evidente Ähnlichkeit mit Clark Gable verdient an dieser Stelle zudem ein weiteres Mal besondere Beachtung.

Bei Korsett ist er weiterhin für das Zweikommasieben Magazin verantwortlich und organsiert daneben als Mitveranstalter die Clubreihe „Nacht“.

Korsett freut sich über zwei echte Verstärkungen und wünscht beiden einen guten Einstand!